Imkerverein Ostertal

Das Ziel des Vereins ist die Förderung aller Belange der Bienenhaltung, der Landschaftspflege und der damit verbundenen Öffentlichkeitsarbeit.

Die Bienen sorgen für eine flächendeckende Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen und tragen damit zur Erhaltung einer gesunden und vielseitigen Flora und Fauna bei.

Durch Zucht und Pflege sollen friedliche Bienen erhalten werden, das erleichtert den Umgang mit ihnen und sie können auch in der Nähe von Wohngebieten gehalten werden.

Der Imkernachwuchs wird durch entsprechende Jungimkerlehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen gefördert. Es finden monatlich Stammtische zur Wissensvermittlung und Pflege der Geselligkeit statt – im Moment nach Vorgabe der Coronaregeln.

Erzeugung von Bienenprodukten- Honig- Propolis- Pollen- Wachs, alles aus regionaler und überschaubarer Herkunft.

Beratung und Hilfe beim Erlernen der Imkerei durch Stellung von Imkerpaten.


Termine und Veranstaltungen:

Keine Termine vorhanden

Unser Verein wurde etwa im Jahre 1898 gegründet. 

Er setzte sich aus Imker der Ostertalorte Niederkirchen, Marth, Hoof, Osterbrücken und Saal zusammen. Man nannte sich "Bienenzuchtverein Ostertal". Das Gründungsjahr des Vereins ist nicht genau bekannt. Aus Ehrungen 1960 ist ersichtlich, dass Mitglieder schon damals für 55, 53, 50- jährige Mitgliedschaft geehrt wurden. Es waren dies August Mannbar aus Marth, Adolf Cullmann aus Hoof, Otto Schneider aus Hoof und Alfred Weyrich aus Marth als Ehrenmitglied

Die Anzahl der Mitglieder schwankte zwischen 35 und 45 mit einer Völkerzahl insgesamt von 180 -350 .

Im Jahre 1951 zahlten im gesamten Ostertal mit Bubach 61 Imker in die Seuchenkasse.

Bis 1970 war Bubach ein eigenständiger Verein. Die Eigenständigkeit gab man 1970 auf und man trat dem Imkerverein Ostertal geschlossen bei. Der Imkerverein Ostertal hatte mit der Fusion 44 aktive Imker mit 292 Völker.

Davon 10 aus Bubach mit 22 Völker , 5 aus Saal mit 35 Völker,6 aus Niederkirchen mit 63 Völker, 5 aus Marth mit 47 Völker, 13 aus Hoof mit 94 Völker,5 aus Osterbrücken mit 31 Völker.

Bis etwa 1975 hat man Einfütterungszucker durch Sammelbestellungen erworben. Dieser Zucker war, da steuerbegünstigt, mit Eisenoxid vergällt, heute undenkbar, da man das Eisenoxid auch im Honig nachweisen konnte.

Man hielt Zuchtlehrgänge ab, machte Ausflugsfahrten zu Imkerschulen, traf sich zu Stammtischen und feierte Feste. In dieser Zeit blühte das Vereinsleben. Der Imkerverein Ostertal hatte einen guten Namen, denn die Kreis- und Landesvorsitzenden waren ständige- und gern gesehen Gäste, was sich auch aus Filmdokumente belegen lässt.

Im Jahr 2012 wurde der Verein umbenannt - statt „Bienenzuchtverein Ostertal“ heißt der Verein nun „Imkerverein Ostertal“ und ist seit dem ein gemeinnütziger Verein.



Vereinsanschrift:

Im Römertal 1
66629 Freisen